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Fußball - News

TSV Gaildorf vs. Tura II 2:0

Eine Woche nach dem glücklichen 2.2 Unentschieden gegen den SV Westheim, verlor unsere 2. Mannschaft am heutigen Sonntag gegen den TSV Gaildorf.

Mann des Tages war auf Seiten der Gastgeber Athanasios Thomos. Er erzielte beide Treffer des Spiels.

TSV Schwaikheim vs. Tura 6:0

Eine deutliche 0:6 Niederlage kassierte unsere 1. Mannschaft am heutigen Sonntag beim TSV Schwaikheim.

Ein ausführlicher Bericht folgt am morgigen Montag.

Am kommenden Samstag, den 18.03.2017 gastiert unsere 1. Mannschaft beid er SpVgg 07 Ludwigsburg.

Der Tura Untermünkheim hat in der Landesliga mit 0:1 gegen die SKV Rutesheim verloren. Tura-Trainer Branko Okic stellt sich überraschend selbst auf.

In jeder Hinsicht bemerkenswert verlief das Trainerdebüt von Branko Okic beim Tura Untermünkheim. Der Coach sah einen wirklich sehr respektablen Auftritt seiner stark ersatzgeschwächten Mannschaft. Für die größte Überraschung sorgte der 48-Jährige, indem er sich selbst für die Startelf nominierte.

Auf dem Platz spielte er trotz seines Alters 20 Minuten lang richtig gut. Doch dann kam die 21. Minute. Nach einer umstrittenen gelben Karte kurz zuvor holte sich Okic wenig clever per Handspiel die Ampelkarte ab. Trotzdem waren und blieben die Kochertäler im ersten Durchgang die gefährlichere Elf. Es fehlte allein die Coolness vor dem Tor. Weder Vincent Butzer nach zwei Minuten noch Kevin Reinwald kurz vor der Pause war es vergönnt, allein vor Keeper Marijo Milcic das Leder am Torwart vorbeizubringen.

 Nach Wiederbeginn verstärkte sich die vorher schon erkennbare optische Überlegenheit der SKV Rutesheim. In der 52. Minute folgte dann auch die erste gefährliche Aktion der Gäste, als Tura-Schlussmann Lukas Dambach einen Freistoß von Alexander Wellert stark parierte. Zwei Minuten später lag der Ball im Netz der Kochertäler. Nach einem Eckstoß von Rutesheim war der gut spielende Untermünkheimer Anil Öztürk als letzter am Ball. Der Rest der Partie verlief wenig spannend. Die Gäste waren hoch überlegen, doch sie spielten offensiv bis auf einen Pfostentreffer weiterhin sehr enttäuschend auf. Der aufopfernd kämpfenden Heimelf fehlten auch aufgrund der 70-minütigen Unterzahl die Kräfte, um den Gegner noch ernsthaft zu gefährden.

Trainer Branko Okic zeigte sich nach Spielschluss sehr angetan von seiner Elf und haderte mit den beiden vergebenen Riesenchancen im ersten Durchgang. Ein Sonderlob hatte er für seine von der zweiten Mannschaft hochgezogenen Akteure parat. „Wir steigen nicht ab“ war sein Fazit der Partie.

 

Tura Untermünkheim – SKV Rutesheim 0:1

Tore: 0:1 Anil Öztürk (Eigentor, 56.)

Tura: Lukas Dambach, Simon Schäfer, Matthias Kolb, Anil Öztürk, Andreas Schlageter, Firat Doganay, Branko Okic, Florian Feinauer (65. Nico Pfauser), Kevin Reinwald, Onur Vural, Vincent Butzer (69. Sven Schiele)

Schiedsrichterin: Silke Adelsberger (Abtsgmünd)

Tura II vs. SV Westheim 2:2 (0:2)

Im ersten Pflichtspiel unter Trainer Viorel Ratoi, erkämpft sich unsere 2. Mannschaft spät einen Punkt.
Bereits in der 9. Spielminute vergab Westheims Matthias Tamke durch einen verschossenen Foulelfmeter die frühe Führung. Nur wenige Minuten später schob Turas Philipp Haug den Ball am leeren Tor vorbei. Besser machte es in der 37. Spielminute Oliver Schäfer mit dem 0:1 für die Gäste. Nur zwei Minuten später erhöhte Westheims Dominik Neumann auf 0:2. Nach der Halbzeit verpasste Westheim frühzeitig für klasse Verhältnisse zu sorgen. So gelang unserer 2. Mannschaft in der 87. Spielminute durch Sven Schiele der überraschende 1:2 Anschlusstreffer. Nur 120 Sekunden später, gelang unserem Tim Oliver Baumann der viel umjubelte Treffer zum 2:2 Endstand.
 
 
Unsere 3. Mannschaft verlor nach 2:0 Führung, am Ende noch mit 2:4.
 
Am kommenden Sonntag, den 12.03.2016 gastiert unsere 2. Mannschaft um 15:00 Uhr beim TSV Gaildorf. Die 3. Mannschaft ist am kommenden Wochenende spielfrei.

Tura vs. SKV Rutesheim 0:1 (0:0)

Im ersten Pflichtspiel unter Coach Branko Okic verliert unsere stark ersatzgeschwächte 1. Mannschaft in Unterzahl unglücklich mit 0:1.

Ein ausführlicher Bericht folgt am Montag.

Tore für Tura: -

Besondere Vorkomnisse: gelb/rot Branko Okic (22.)

Es spielten:

Lukas Dambach, Anil Öztürk, Matthias Kolb, Simon Schäfer, Andreas Schlageter, Florian Feinauer (66. Nico Pfauser), Branko Okic, Kevin Reinwald, Firat Doganay, Vincent Butzer (69. Sven Schiele), Onur Vural

Futura fragt nach bei Branko Okic

 

Branko Okic - neuer Trainer Landesliga-Team

Zur Person:

 

Alter:                         48 Jahre

Familienstand:         verheiratet

Kinder:                      2

Wohnort:                   Aalen

Beruf:                         KfZ-Mechaniker

Bisherige Vereine:    FK Sarajewo, Lalu Wijer, VfR Aalen, FC Rot-Weiß Erfurt,

                        FC Heidenheim, SV Ebnat

Größte sportliche Erfolge:  Aufstieg in die 2.Bundesliga mit dem FC Rot-Weiß Erfurt

Hobbys (außer Fußball): Billiard

Bevorzugtes Essen:           Cevapcici

Bevorzugtes Getränk:        Radler

 

 

Hallo Branko, stellvertretend für alle TURA-Fans begrüßen wir FUTURANER dich herzlich beim TURA Untermünkheim. Du hast eine sicherlich nicht leichte Aufgabe übernommen, nämlich den TURA vor dem Abstieg in die Bezirksliga zu bewahren. Was stimmt dich zuversichtlich, eine erfolgreiche Rückrunde zu absolvieren?

Das Potential der Mannschaft. Wenn wir komplett sind und gesund bleiben haben wir eine gute Landesliga Mannschaft.

 

Es ist bekannt, dass dein Kontakt zum TURA über unseren Abtei-lungsleiter und Intermistrainer Mutlu Metin geknüpft wurde. Wie und wann kam es dann zu konkreten Gesprächen und was hat dich letzt-endlich überzeugt das Landesliga-Team des TURA zu übernehmen?

 

Das war vor Weihnachten. Ich fragte Mutlu nach dem Potenzial der Mannschaft und er überzeugte mich.

 

Durch diverse Abgänge und Verletzungen ist der Spielerkader doch recht dünn. Wie verlief aus deiner Sicht die Vorbereitung und wo siehst du die Stärken und Schwächen des Teams?

 

Ohne eigenen Kunstrasen war eine gründliche Vorbereitung schwierig. Trotzdem haben alle gut mitgezogen und gut gearbeitet.

 

Du wohnst auf der rauen Ostalb in Ebnat, dort hast du zuletzt das Landesliga-Team trainiert. Wo siehst du die größten Unterschiede zwischen dem SV Ebnat sowie dem TURA Untermünkheim und ist es nicht aufwändig, die weite Strecke ins allerdings schöne Kochertal in einer sportlich unsicheren Zeit zu absolvieren?

 

Mutlu ist ein guter Freund von mir, auch deshalb wollte ich dem TURA helfen. Ich habe einen 6-Monatsvertrag unterschrieben und danach wird man sehen, ob beide Seiten miteinander zufrieden sind und ob eine weitere Zusammenarbeit Zukunft hat.

 

Du hast viele Jahre auf sehr hohem Niveau beim VfR Aalen gespielt und hast den sportlichen Aufstieg dort maßgeblich mitgestaltet. Wie hast du diese erfolgreichen Zeiten noch in Erinnerung, wie ist dein Kontakt zum VfR Aalen derzeit und an welches sportliche Ereignis erinnerst du dich noch sehr gerne zurück?

 

An den Aufstieg in die Regionalliga erinnere ich mich heute noch gerne zurück. Ich kam zum VfR als er noch ein kleiner Amateurverein in den Anfängen war, gegangen bin ich dann als der Verein in der 2. Liga war. Das waren dann drei Aufstiege in meiner Zeit beim VfR.

 

Nach deiner Spielerkarriere bliebst du dem Fußball als Trainer erhalten. Wie schwer war die Umstellung vom Spieler zum Trainer? Welcher Trainer hat dich am meisten beeinflusst und wie ist deine Philosophie vom Fußball?

 

Ralph Hasenhüttl hat mich am meisten beeindruckt. Ich wusste damals schon, dass er eine große Zukunft vor sich hat. Die Umstellung vom Spieler zum Trainer war sehr groß. Als Spieler schaut man in erster Linie nach sich selbst, als Trainer muss man nach 22 verschiedenen Charakteren schauen und jederzeit alles im Griff haben. Meine Philosophie ist Ballbesitz und offensiv spielen.

 

Googelt man deinen Namen, findet man eine ausführliche und beeindruckende Wikipedia-Biografie über dich. 32-facher jugoslawischer Junioren-Nationalspieler, Leistungsträger ab 1995 beim VfR Aalen, dann ab 2004 Publikumsliebling bei Rot Weiß Erfurt, dort Aufstieg in die 2. Liga (5 Tore, 25 Torvorlagen). Zum zweitbesten Spieler der Liga gekürt. Sind deine früheren Erfolge für dich alles „Schnee von gestern“ oder kann die junge TURA-Mannschaft (Durchschnittsalter 20,7 Jahren) davon profitieren? Wie schafft man es, die jungen Spieler in einer sportlich schwierigen Zeit zu erreichen?

 

Jungen Spielern muss man Selbstvertrauen geben und sie müssen durch ihre Fehler lernen. Das ist das wichtigste bei jungen Spielern.

 

Unbestritten steht dem TURA eine schwere Rückrunde, sowohl für erste als auch zweite Mannschaft bevor. Viorel Ratoi ist neuer Trainer unserer 2. Mannschaft. Wie ist denn der Austausch zwischen euch Beiden? Welche Tugenden dürfen die TURA-Fans im Heimspiel gegen den sicherlich favorisierten Gast von unseren Spielern erwarten?

 

Den Zuschauern versprechen wir, dass wir die richtige Einstellung zeigen werden! Die Zusammenarbeit mit Vio ist sehr gut. Wir telefonieren oft und versuchen beide Mannschaften nach vorne zu bringen.

 

Wie groß ist denn die Chance, den Trainer Branko Okic auch nach einem möglichen Abstieg in die Bezirksklasse Hohenlohe weiterhin beim TURA zu sehen?

 

Wir haben 13 Spiele vor uns. Alles andere ist noch unwichtig. 

 

Deine Tipps für die Spiele am Wochenende:

 

TURA Untermünkheim   : SKV Rutesheim   1:0

 

TURA Untermünkheim II  : SV Westheim    1:0

 

TURA Untermünkheim III : SV Westheim    3:0

 

 

Im Rahmen der WFV-Ehrenamtspreis-Übergabe am vergangenen Freitag im Vereinsheim des TSV Dünsbach wurde auch TURA-Jugendleiter Tom Baum geehrt.

 

Er belegte im Bezirk den 3. Preis beim DFB-Förderpreis „Fußballhelden“, in welchem vor allem ganz junge Vereinsfunktionäre ausgezeichnet werden.

 

Der ehemalige Fifa-Schiedsrichter Knut Kircher, zwischenzeitlich Ehrenamtsbeauftragter beim Württembergischen Fußballverband, überreichte Tom Baum persönlich die Auszeichnung. 

 

Schon seit einigen Jahren ist Tom Baum eine wichtige Stütze rund um den TURA-Fußball. Er übernimmt nicht nur als Jugendleiter Verantwortung sondern leitet auch das Training der E-Jugend sehr erfolgreich. Daneben engagiert er sich auch vielfältig im Gesamtverein, derzeit bereitet er mit anderen zusammen das 30-jährige Jubiläum der TURA-Sportwoche vor.

Wir freuen uns mit Tom Baum, gratulieren ihm herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung und wünschen ihm auch noch weiterhin viel positive Erlebnisse in seinem Ehrenamt.

 

Vorbereitungsspiele Tura I & II

Ergebnisse:
Sa., den 04.02.2017, 14:00 Uhr:
Spfr. Schwäbisch Hall (Verbandsliga) : Tura I (Landesliga) 5:0
Di., den 07.02.2017, 19:00 Uhr:
SC Bibersfeld (Kreisliga B) : Tura II (Kreisliga A) 5:0
Sa., den 11.02.2017, 12:15 Uhr:
TSV Hessental (Bezirksliga) : Tura II (Kreisliga A) 3:0
Sa., den 11.02.2017, 15:30 Uhr:
SV Rieden (Kreisliga B) : Tura I (Landesliga)  2:3
So., den 12.02.2017, 17:30 Uhr:
DJK-SG Schwabsberg-Buch (Kreisliga A) : Tura I (Landesliga)   5:4
 
Mi., den 15.02.2017:
TSV Michelfeld (Bezirksliga) : Tura I (Landesliga)   1:1
Sa., den 18.02.2017:
Tura II (Kreisliga A) : FC Matzenbach (Kreisliga A)  3:7
Vorschau:
Geplante Testspiele
Mi., den 22.02.2017, 19:30 Uhr in Untermünkheim-Haagen:
Tura II (Kreisliga A1) : TSV Vellberg (Kreisliga A2)
Sa., den 25.02.2017. 12:00 Uhr in Untermünkheim-Haagen:
Tura II (Kreisliga A1) : TSV Michelbach/Bilz (Kreisliga B)

 

D-Jugend beendet gute Hallenrunde

 

Für die D-Jugend neigt sich die Hallensaison dem Ende zu.

 

 

Die D 1 erreichte nach drei guten Turnieren die Bezirksvorrunde in Rot am See. Hier spielte die Mannschaft toll auf und erreichte nach vier Siegen und einem Unentschieden mit 12:0 Toren als Gruppenerster die Bezirksendrunde.

 

 

Nach einem Sieg und einem Unentschieden hätte ein weiteres Unentschieden zum Einzug ins Halbfinale gereicht. Nach einer verdienten Führung mussten wir leider gegen Ende noch zwei Treffer hinnehmen. So ist die D1 etwas unglücklich ausgeschieden. Hat aber gezeigt, dass es bei den besten Mannschaften im ganzen Bezirk Hohenlohe gut mithalten kann. Tolle Runde Jungs.

 

 

Die D2 nahm gleichzeitig an der Stadtmeisterschaft teil und holte sich neben einem ordentlichen 6. Platz auch noch einen schönen Pokal und Kinogutscheine ab. Jetzt haben wir noch ein Turnier beim SSV Hall. Sobald das Wetter wieder besser wird, gehen wir wieder raus und bereiten uns mit beiden Teams auf die Rückrunde vor. Wir Trainer freuen uns darauf.

 

 

 

Branko Okic wird in der Rückrunde den Tura Untermünkheim in der Landesliga betreuen. Die Aufgabe für den Bosnier ist schwierig, der Tura ist Vorletzter.

Branko Okic kennt diese Situation schon: Tabellenletzter nach der Hinrunde, der Abstieg droht. „In der vergangenen Saison habe ich im Winter den SV Ebnat in der Landesliga Staffel 2 übernommen“, erzählt der neue Trainer des Tura Untermünkheim. Auch das Team aus dem Kochertal ist zur Winterpause als Vorletzter in seiner Landesliga-Gruppe 1 stark abstiegsgefährdet. Zum Relegationsplatz fehlen sieben Punkte. In Ebnat hat Okic den Abstieg nicht verhindern können. „Weil ein wichtiger Sponsor gegangen ist, haben auch gute Spieler den Verein verlassen. Die Qualität hat gefehlt“, blickt Okic zurück.

Lange als Profi aktiv

Seine neue Mission in Untermünkheim heißt nun ebenfalls Klassenerhalt. „Das ist eine schwierige, aber machbare Aufgabe“, sagt der neue Tura-Coach. Den Kontakt zum Bosnier hat Tura-Abteilungsleiter Mutlu Metin hergestellt. Beide haben früher für den VfR Aalen gespielt. „In Aalen bin ich immer noch Rekordspieler“, erklärt der 48-jährige Branko Okic, der über 300-mal für den VfR aufgelaufen ist. Erst mit 40 Jahren hat Okic 2009 seine Karriere als Akteur beendet. „Mutlu hat mich überzeugt, hierherzukommen. Er hat mir versichert, dass die Mannschaft Potenzial hat.“ Selbst wenn es eine Klasse tiefer gehen sollte, will der A-Lizenzinhaber den Verein in der Bezirksliga begleiten. Die Vorbereitung auf die Rückrunde beginnt beim Tura Ende Januar.

Auf ein Spielsystem will sich der Trainer vorab nicht festlegen: „Ich muss erst sehen, welche Spieler ich zur Verfügung habe. Danach kann ich entscheiden, welche Taktik die beste für diese Spieler ist.“ Einen Ansatzpunkt sieht Okic jedoch schon in der Offensive. Die Mannschaft müsse mehr Tore erzielen, 17 Treffer in 17 Partien seien zu wenig. Er weiß, dass er eine junge Mannschaft übernommen hat. „Man muss wissen, wie man mit jungen Spielern umgehen muss. Wenn ein Trainer das schafft, dann laufen sie nicht nur 90 Minuten, sondern sogar 120. So hätten wir gute Chancen, die Klasse zu halten.“

Ein gutes Gespür für junge, talentierte Spieler hat Okic schon als Scout für den VfR Aalen bewiesen. Auf sein Konto geht die Entdeckung des slowenischen Nationalspielers Kevin Kampl, den der VfR im Jahr 2012 für rund 300 000 Euro aus Osnabrück verpflichtet hat. Für den damaligen Zweitliga-Aufsteiger mit Trainer Ralph Hasenhüttl spielte Kampl nur drei Spiele. Noch innerhalb derselben Wechselperiode verpflichtete ihn Red Bull Salzburg für  rund drei Millionen Euro. Mittlerweile spielt Kampl bei Bayer Leverkusen in der Bundesliga, sein Marktwert dürfte nun bei 15 Millionen Euro liegen.

Ein weiteres Beispiel für das gute Auge von Okic ist Florian Niederlechner. Ihn hat Okic beim FC Ismaning in der Bayernliga entdeckt. „Das wird ein Bundesligaspieler“, war der Bosnier sich sicher. Der VfR nahm Niederlechner am Ende doch nicht unter Vertrag. Heute stürmt Niederlechner tatsächlich in der ersten Bundesliga für den SC Freiburg.

Auch Tiryaki ist neu

Natürlich versucht Okic seine Kontakte zu nutzen, um neue Spieler nach Untermünkheim zu lotsen. „Das ist aber schwierig, weil es so kurzfristig ablaufen muss“, sagt er. Abteilungsleiter Mutlu Metin: „Wir sind mit Spielern im Gespräch, aber es gibt noch nichts Konkretes.“ Am 31. Januar läuft die Wechselfrist ab. Als Neuzugang steht bislang Basri Tiryaki von den Haller Sportfreunden fest, der auch als Co-Trainer für Branko Okic fungieren wird. „Ich freue mich auf diese neue Herausforderung als Spieler und Trainer“, so Tiryaki.

 

Branko Okic ist 1969 in Kresevo im heutigen Bosnien-Herzegowina geboren. Mit 17 Jahren erhielt er einen Vertrag beim Erstligisten FK Sarajevo. Über Belgien und den VfL Sindelfingen kam Okic 1995 zum VfR Aalen. 2002 wechselte er zum FC Rot-Weiß Erfurt, wo er drei Jahre spielte. Mit den Thüringern stieg er 2004 in die 2. Bundesliga auf. Nach einem Jahr in Heidenheim spielte Okic von 2005 bis 2009 nochmals für Aalen. Bis 2012 war er beim VfR als Jugendtrainer und Scout tätig. Zuletzt trainierte er den SV Ebnat in der Landesliga. Okic hat zwei Kinder und wohnt in Ebnat.

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